| 4. Februar 2012 | ||
| 15:00 | bis | 17:00 |
Veranstaltung in Plauen
Hervorgehoben
Aufruf des Bündnisses Dresden Nazifrei 2012
Hervorgehoben
| 18. Februar 2012 |
Aller guten Dinge sind drei!
- Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist -
In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.
Gedenken an Rosa und Karl auch in Falkenstein
| 21. Januar 2012 | ||
| 10:00 | bis | 15:00 |
Die DIE LINKE Ortsgruppe Falkenstein führt
am 21. Januar 2012 ab 10 Uhr
auf dem Carolaplatz Falkenstein
wieder die Ehrung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch.
Dieses Jahr sprechen MdB Dr. Barabara Höll (Sprecherin für Steuerpolitik, Sprecherin für Lesben- und Schwulenpolitik) und Janina Pfau (Sprecherin Regionalgruppe Vogtland der LAG Sozialistische Linke).
Im Anschluss an die Kranzniederlegung gibt es im Ratskeller Falkenstein die Möglichkeit mit Dr. Barbara Höll ins Gespräch zu kommen.
Solidarität mit Manroland
| 13. Januar 2012 |
gefunden auf www.marx21.de:
200 Menschen protestieren gegen die Arbeitsplatzvernichtung bei Manroland.
Aus Offenbach berichtet David Paeson
Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
| 15. Januar 2012 |
Geschrieben von BundessprecherInnenrat (Bildquelle: Wikimedia Commons)
Über neunzig Jahre nach ihrer Ermordung durch rechte Freikorps gedenken wir am 15. Januar an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Sie stehen stellvertretend für Tausende weitere, die ihren Einsatz für den revolutionären Aufbruch in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Leben bezahlt haben.
Damit stehen Karl und Rosa zugleich für den Kampf von Teilen der ArbeiterInnenbewegung gegen den Ersten Weltkrieg, in deren Tradition wir uns stellen. Rosa Luxemburg forderte Soldaten im Krieg dazu auf, den Befehl bzw. den Kriegsdienst zu verweigern und wurde dafür eingesperrt. Wie es damals richtig war, sich dem Blutvergießen für die Weltmachtsambitionen des deutschen Kaiserreichs zu verweigern, so rufen wir auch heute dazu auf, sich gegen Kriege der Bundesrepublik für weltpolitischen Einfluss, den Zugang zu Ressourcen und die Kontrolle von Handelswegen zu einzusetzen.
PLAMAG retten! – Solidarität mit den Beschäftigten
Geschrieben von Janina Pfau auf www.janina-pfau.de:
Die Plamag (Plauener Maschinenbau AG) gehört schon seit über 100 Jahren zum Stadtbild von Plauen und ist auch eng mit dem Vogtland verbunden. Sie überlebte zwei Weltkriege, Demontage, die Weltwirtschaftskrise und viele weitere geschichtliche Ereignisse und konnte sich auch nach dem Ende der DDR in der BRD behaupten. Doch nun steht das Traditionsunternehmen aber vor dem Aus.
Kurz vor Weihnachten wurde den Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Unternehmen insolvent sei. Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll die Fortführung der Produktion zwar gewährleistet sein, dieses beruhigt aber kaum die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Es geht hier um den größten industriellen Arbeitgeber in Plauen und einem der größten Arbeitgeber im Vogtland. Es müssen jetzt alle Betroffenen gemeinsam an einer Lösung arbeiten, auch die Politik ist hier gefragt.
Die Allianz, die den größten Teil der Aktien am Unternehmen hält und im laufenden Jahr reichlich Gewinne eingefahren hat, muss bei der Sicherung der Arbeitsplätze genau so helfen wie die Staatsregierung, der Oberbürgermeister von Plauen sowie der Landrat des Vogtlandkreises.
Nachdem in den letzten Jahren schon viele Unternehmen, welche mit der Geschichte der Region eng Verbunden sind, schließen mussten, ist im Vogtland, sollte auch noch die Plamag geschlossen werden, nichts mehr des einstigen bedeutenden Industriestandortes übrig.
Gemeinsam muss nach Alternativen für die Schließung gesucht werden und dabei sollten alle Arbeitsplätze erhalten werden.
Wir, die Linksjugend['solid] Vogtland und die Mitglieder der Partei DIE LINKE. werden die Beschäftigten bei Ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.
PLAMAGianer – Wir stehen gemeinsam mit den Gewerkschaften an eurer Seite, denn:
PLatt MAchen Geht nicht!
Ein Comedian ohne Humor! – LV Thüringen Solidarisch mit LV MeckPomm
Man darf sich schon wundern, dass der deutsche Comedian Mario Barth (bekannt aus dem TV und von Liveauftritten) über die neusten Druckerzeugnisse der Linksjugend ['solid] Mecklenburg Vorpommern nicht lachen kann. Diese verwendet das Gesicht von Komiker Mario Barth für politische Arbeit und wies mittels Aufkleber und Plakaten auf die sexistischen und patriachalen Inhalte seiner “selbstdefinierten” Komik hin.
Vielleicht wird der Jugendverband auch dafür “bestraft”, dass eben dieser auch nicht über Herrn Barths frauenfeindlichen und sexistischen Witze lachen kann. So könnte man sagen: Naja, da wird halt fehlender Humor mit felendem Humor beantwortet und alle sind zufrieden.
Doch ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht.
Bereits Ende letzter Woche gingen die ersten Meldungen durch die Medien, dass die Anwaltschaft von Mario Barth mit einer Unterlassungserklärung an den Jugendverband Linksjugend ['solid] Meck.-Pom. auf Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte hinwies und somit die Grafiken und Druckerzeugnisse nicht weiter zu verbreiten sind. Begründet wird dies sogar mit der Behauptung, die Linksjugend würde mit seinem Gesicht werben.
So viel Humor muss sein: Sexismus kritisieren lassen wir uns nicht verbieten!
Die Linksjugend ['solid] hat etwas gegen Sexismus – ob er in Form ungleicher Löhne,
Diskriminierung bei der Jobvergabe oder im Gewand von Humor auftritt. Zum letzten Punkt hat unser Landesverband Mecklenburg-Vorpommern ein Motiv mit dem Bild von Mario Barth produziert: “Sexistische Rollenklischees haben so einen Barth”. Das findet der nicht nur gar nicht lustig – sondern will es uns auch gleich verbieten lassen.
“Wir beabsichtigen eine Aufklärung gegenüber den psychologischen Herrschaftsmechanismen dieser männerdominierten Gesellschaft.” erklärt der Landesverband zur Zielsetzung der Aktion
“Mario Barth reduziert ein ganzes Geschlecht, die Hälfte der menschlichen Weltbevölkerung auf Schuhe, Einkauf und sonstige, als „frauentypisch“ angesehene Eigenschaften. Diese sind meist negativ behaftet und sprechen Frauen Kompetenzen ab. Sie stellen den Mann über die Frau und zementieren die derzeit herrschenden gesellschaftlichen Mechanismen.”
Der LV Mecklenburg-Vorpommern bleibt dabei: Wer Rollenklischees in der Öffentlichkeit verbreitet, muss sich dafür auch kritisieren lassen. So viel Humor – und so viel Freiheit – müssen schon sein. Fortsetzung folgt…
Hier die Presseerklärung aus MV dazu lesen.
Bundeswehr raus aus den Schulen! – Kampagne gestartet
Geschrieben von BundessprecherInnenrat, 29. September 2011
Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.
Linksjugend [`solid] lehnt die zunehmende Militärisierung der Gesellschaft und insbesondere die Werbung an Bildungseinrichtungen entschieden ab. Deswegen haben wir eine bundesweite Kampagne ausgearbeitet: Im ganzen Land wollen wir mit zahlreichen kreativen Aktionen unsere Ablehnung der Kooperationsvereinbarungen, der Kriege der Bundeswehr und ihrer Werbeoffensive zeigen.
Ein erster Auftakt fand am 24. September auf der YOU-Messe in Berlin statt: Hier haben AktivistInnen mit Transparenten und einem Die-In vor dem Bundeswehr-Stand protestiert. Am 10. November geht es weiter mit einem bundesweiten dezentralen Aktionstag, an dem in vielen Orten Aktionen an Schulen, Berufsschulen und Unis stattfinden werden. Außerdem werden wir mit einer Infotour in zahlreichen Städten über das Thema informieren und diskutieren.Unser Ziel ist eine Gesellschaft ohne Militär und Kriege. Einflussnahme der Bundeswehr auf SchülerInnen ist keine poltische Bildung, sondern Werben für’s Sterben! Wir wollen Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze. Denn wenn es ernsthafte Perspektiven für junge Menschen gibt, muss auch niemand zum Militär.
Mehr Infos: www.bundeswehr-raus.de // bundeswehr-raus@linksjugend.de

