Frauen*kampftag Kundgebung in Plauen – „Feministische Kämpfe verbinden“

Am Sonntag, den 08.03.2015, jährt sich zum hundertsten Mal der Internationale Frauentag. Für uns ist es auch im Jahr 2015 ein Frauen*kampftag. Der internationale Frauen*kampftag steht für das Ringen um rechtliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Gleichstellung, sowie für Teilhabe und für ein selbstbestimmtes Leben frei von 2014_03_08_frauenkampftag2_fDiskriminierung und Gewalt – gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur. Wir, die „linksjugend [`solid] vogtland, beteiligen uns, sowie auch viele andere Gruppen und Organisationen, am Frauen*kampftag in diesem Jahr. Dazu erklärt Josi Liebner, Mitglied der linksjugend [`solid vogtland], „Am 8. März 2015 rufen wir zu einer Kundgebung am Theaterplatz in Plauen auf um unsere feministischen Forderungen auf die Straße zu tragen.“ Frauen* sind in der heutigen Gesellschaft nicht nur von Sexismus betroffen, sondern sind im Kapitalismus meist schlechter gestellt als ihre männlichen Kollegen. Wir fordern eine konsequente Gleichstellung von allen Geschlechtern und solidarisieren uns mit den Frauen*kämpfen auf der ganzen Welt, wie in Bangladesch und Rojava. Jede 3. Frau* in Europa war schon Opfer männlicher Gewalt. Wir stellen uns gegen eine Normalisierung von sexualisierter Gewalt gegen Frauen* und gegen patriarchale Herrschaftsstrukturen. Während von CDU bis AfD Schwangerschaftsabbrüche stigmatisiert werden fordern wir eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen weltweit, sowie den kosten- und rezeptfreien Zugang zur Pille danach und zu Verhütungsmitteln.

Kundgebung am Theaterplatz in Plauen zum Frauen*kampftag am 8. März 2015.

Start: 12:00

Theater in Plauen und Zwickau erhalten!

Am Montag den 15.12.2014 sammelten wir, die „linksjugend [`solid] Vogtland“, Unterschriften für den Erhalt des Theater Plauen-Zwickau am Postplatz in Plauen.10846341_951391971555230_4184625377143164968_n

Dazu erklärt Marco Sabha (Mitglied der linksjugend [’solid] Vogtland) für die Linksjugend: „Die neuesten Nachrichten über die geplanten Kürzungen am Theater, welche ein Ende für das derzeitige Produktionstheater in den beiden Städten bedeuten würden, enttäuschen uns sehr aber wir nehmen diese auch als einen Appell an jetzt erst recht für den Erhalt unserer regionalen Kultur zu streiten.

Die Reaktionen der Plauener_innen zu unserer Aktion an diesem Tag waren sehr positiv und zeigten, dass es unseren Bürger_innen wichtig ist das Theater in seiner jetzigen Form zu erhalten. Wir werden weiter am Thema bleiben und auch weiterhin Druck auf die Verantwortlichen ausüben, denn am Theater darf, wie an der gesamten Kulturlandschaft, auf keinen Fall gespart werden!“

Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt in Plauen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. sowie der Gruppe Refugee Support Plauen

veröffentlicht am 07.10.2014

Plauen: Schwerpunktregion bei Angriffen auf Flüchtlinge im letzten Monat

Opferberatung erfasst in Plauen sieben Angriffe auf Flüchtlinge in den letzten vier Wochen.

Zehn Tage stationäre Behandlung in der Klinik waren die Folge eines Angriffes auf einen jungen Mann aus Nordafrika. Am 17.09.14 wurden ihm nach einem Besuch im „Malzhaus“ zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen durch drei Männer zugefügt. Diese hatten ihn bereits im früheren Verlauf des Abends angesprochen, rassistisch beschimpft und bedrängt. Schlimmeres konnte zunächst durch couragierte Hilfe anderer Gäste verhindert werden. Bei einer erneuten Begegnung an diesem Abend stand der Betroffene den drei Angreifern jedoch allein gegenüber. Sie brachten den Nordafrikaner zu Boden und schlugen auf ihn ein.

Dies ist einer von insgesamt sieben Übergriffen auf Flüchtlinge, die sich in den letzten Wochen zwischen der Plauener Innenstadt und der Gemeinschaftsunterkunft in der Kasernenstraße ereignet haben. Zu zwei weiteren Vorfällen kam es erst vor wenigen Tagen. Am frühen Morgen des 01.10.14 wurde ein Asylsuchender in der Nähe des Seehauses und ein weiterer am Dittrichplatz mit einer Bierflasche am Kopf verletzt. Wobei einer von ihnen mit einen schweren Kopfverletzung im Krankenhaus stationär versorgt werden musste.

„Das sich die Übergriffe vor allem in unmittelbarer Nähe der Gemeinschaftsunterkunft in der Kasernenstraße ereignet haben, lässt die Vermutung stark werden, dass Flüchtlinge gezielt angegriffen werden.“ schätzt André Löscher, Mitarbeiter der Opferberatung das Vorgehen ein. „Die Angreifer verstehen sich möglicherweise bei der, seit einem Jahr stärker werdenden Hetze gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, als Vollstrecker des Volkswillens.“

Die Gruppe „Refugee Support Plauen“, welche Flüchtlinge in Plauen unterstützt, fordert: „Was es nun braucht, ist Solidarität mit den Betroffenen, ein von Wertschätzung geprägtes Zugehen auf alle Asylsuchende. Es darf nicht sein, dass wie im Herbst 2011, als es ebenso zu einer Häufung von Angriffen auf Flüchtlinge kam, die Augen vor den Problemen verschlossen werden. Ein klares Signal der Plauener Bürger_innen gegen Rassismus und schnelle Ermittlungen durch die Polizei sind von Nöten.“

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Wir verurteilen diesen Rassismus in Plauen und solidarisieren uns mit den Betroffenden!

Alles was wir wollen, ist die Regierung stürzen.

25 Jahre CDU sind genug! Das finden wir nicht ohne Grund: Wir wollen keine weitere 5 Jahre mit der CDU, sondern wollen endlich die Bildung in Sachsen verbessern, ÖPNV stärken und kostengünstiger  gestalten, Polizeiuniformen kennzeichnen, Rausch ohne Reue, undundund…

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Du siehst das auch so? … dann unterstütze unsere Kampagne „Regierung stürzen…“ zur Landtagswahl in Sachsen.

Wie? Wendet euch an uns oder an die linksjugend [’solid] sachsen oder schaut auf der tollen Kampagnenseite: www.regierungstuerzen.org vorbei. 🙂

Weitere Infos zu Aktionen folgen demnächst.

 

Wir brauchen kein zweites Wunsiedel!

Die Demonstrationen zum 1. Mai in Plauen dieses Jahr müssen ein Warnsignal für die Stadt Plauen und das Vogtland sein.

Dank ihrer „Erfolge“ in den letzten Jahren kommen immer mehr Rechtsextremisten nach Plauen um dort zu demonstrieren. Dieses Jahr hat die Anzahl der Rechtsextremisten ein erschreckende Höhe erreicht. Dabei wird die Demonstration in Plauen zum Anziehungspunkt nicht nur von Nazis aus Sachsen und Bayern, sondern auch aus Europa.

Obwohl dieses Jahr ein breites Aktionsbündnis zu den Gegenprotesten aufgerufen hat und weitere Demonstrationen im Stadtgebiet stattfanden war die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger noch nicht hoch genug. Denn jede erfolgreiche Demonstration der Rechtsextremen ist für diese eine Einladung wieder zu kommen. Plauen läuft Gefahr ein zweites Wunsiedel zu werden. Die Bayrische Stadt kämpft bis heute mit einem durch Demonstrationen verursachten Negativimage.

Wegschauen und die Fenster schließen hilft hier nicht mehr. Alle Plauenerinnen und Plauener, Vogtländerinnen und Vogtländer sind hier gefragt den Nazis zu zeigen, dass sie hier nicht gewünscht sind.

Einer engagierten Gruppe von meist jungen Menschen ist es zu verdanken, dass die Strecke der Rechtsextremisten um einiges verkürzt wurde. Ein zu begrüßender Teilerfolg. Die LINKE Vogtland und die Linksjugend Vogtland erklärt sich solidarisch mit den Menschen, die mit ihre Blockade von einem legitimen Mittel des Protest gebraucht gemacht haben und den Nazis die Straßen Plauens nicht oblassen haben.

Das zur Zeit auch in den Medien diskutierte Fehlverhalten der Polizei verurteilen wir. Dieses muss Konsequenzen haben. Es kann nicht sein, dass friedliche Gegendemonstranten kriminalisiert werden, Kirchen geräumt werden und die Türen zum Gotteshaus verschlossen werden müssen aber die Rechtsextremen teils mit nur wenig Kontrollen durch die Stadt laufen konnten. Auch Anzeigen wegen Volksverhetzung wurden nicht aufgenommen.

Für uns stellt sich die Frage, wann der Landrat als Chef der Versammlungsbehörde endlich versucht mit allen Mitteln gegen rechtsextremistische Demonstrationen vor zugehen? Wann hört das Wegschauen endlich auf?

 

1. Mai – Naziaufmarsch in Plauen verhindern!

Am 1. Mai 2014 bitten wir in Plauen um eure Unterstützung.
Der 1. Mai ist der Tag der Arbeiterinnen und Arbeiter und das schon viele Jahrzehnte. Für alle Arbeiterinnen und Arbeiter, egal welcher
Staatszugehörigkeit oder Hautfarbe.

nelkemaiDie Neonazis versuchen, den 1. Mai für ihre Propaganda zu benutzen. Sie stehen in der Tradition jener braunen Horde, die schon 1929 die Arbeiterinnen und Arbeiter, welche für ihre Rechte demonstrierten, blutig niederschlugen. In die Geschichte ging dieser Tag als Blutmai ein. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter haben in den folgenden Jahren unter der NSDAP-Schreckensherrschaft gelitten. Wir, die Linksjugend[’solid] und DIE LINKE Vogtland, wollen gemeinsam mit anderen antifaschistischen Kräften, sowie Bürgerinnen und Bürgern, am 1. Mai zeigen, dass weder hier in Plauen, noch irgendwo anders Platz für ihr menschenverachtendes Denken ist. Der 1.Mai ist unser Kampf- und Feiertag. Dieser steht für die Kritik am Kapitalismus, bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, für einen gesetzlichen Mindestlohn und der Abschaffung von Leiharbeit Wir haben deshalb eine Demonstration angemeldet die am Oberen Bahnhof beginnt. Kommt am 1. Mai 11:32 Uhr (Oberer Bahnhof/Hohe Straße) ZU UNS! – Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Mindestlohn für ALLE und zwar jetzt! Unsere Demo soll am 1. Mai keine Randerscheinung sein sondern ein wichtiger Punkt an diesem Tag, der nicht nur Anlaufpunkt für Genoss_innen sein soll, sondern ein wichtiger Punkt für Aktionsformen an diesem Tag in Plauen. Ich hoffe wir können auf euch zählen. Bei Fragen, Anmerkungen, usw. gerne zurückschreiben.

Weitere Informationen zu den Gegenprotesten findet ihr unter:

Take it back!

Aktionsbündnis Vogtland gegen Rechts

 

8. März – Frauenkampftag!

Am 8. März 2014 wollen wir ein Zeichen gegen jegliche Diskriminierungen  gegen Frauen setzen. Ob der tägliche Sexismus in der Öffentlichkeit, fehlende Frauenquoten, schlechter bezahlte Arbeitsplätze oder das Patriarchat, welches zunehmend das Erwartungsbild 1625654_200651683476819_840509132_ngegenüber Frauen prägt – jeglicher Diskriminierung gegenüber Frauen wollen wir entgegentreten!

Deshalb gehen wir am 8. MÄRZ 2014 auf die Straße und wollen das Thema Feminismus in die Öffentlichkeit tragen. Mit einem Infostand und einer künstlerischen Aktion (lasst euch überraschen 🙂 )   werden wir am Theaterplatz in Plauen präsent sein.

Schaut vorbei! Informiert euch über das Thema und bringt Freunde mit.

DRESDEN NAZIFREI – BUS AUS PLAUEN

Hi Leute,

habt ihr Bock in Dresden euch den Nazis in den Weg zu stellen? Dann fahrt mit uns am 13.Februar 2014 mit dem Bus nach Dresden!

Abfahrt: 12:30 Hohe Straße in Plauen

Für eine Spende von max. 6 Euro seid ihr dabei. Besorgt euch bitte wenn möglich Tickets im Voraus oder meldet euch per Mail an.                                                     ( lj.vogtland@gmx.de)

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Tickets zu kaufen bei:

 

 

Linksjugend [’solid] Vogtland
c/o DIE LINKE Kreisverband Vogtland
Bahnhofstr. 49
08523 Plauen

(Ruft bitte vorher an, ob jemand da ist.Tel.: 03741/201695)

 

Neue Termine für Gruppentreffen

Wir haben uns auf eine neue Organisation geeinigt, wann unsere Treffen stattfinden. Unsere Gruppentreffen finden nun immer jeden Montag 19:00 statt. Gern könnt ihr bei Interesse jederzeit vorbei schauen und an unseren Diskussionen teilnehmen. Den Ort geben wir auf Nachfrage bekannt. 🙂

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch auch über Facebook an uns wenden oder schreibt uns eine Mail.

linksjugend.vogtland@linksmail.de

https://www.facebook.com/pages/Linksjugend-solid-Vogtland/675392922488471

9.11. Greiz: Antirassistische Demonstration „Pogrome verhindern bevor sie entstehen“

http://agv.blogsport.de/2013/10/24/9-11-greiz-antirassistische-demonstration-pogrome-verhindern-bevor-sie-entstehen/

Wir rufen alle ak­ti­ven An­ti­fa­schist*innen und An­ti­ras­sist*innen dazu auf, sich an der Demo am 9.11. (12 Uhr, vor dem Ar­beits­amt in der Bru­no-Ber­g­ner-Stra­ße) in Greiz zu be­tei­li­gen.
Lasst uns Po­gro­me ver­hin­dern, bevor sie ent­ste­hen!
Wir so­li­da­ri­sie­ren uns mit allen Flücht­lin­gen in Greiz und an­ders­wo.
Für eine so­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft jen­seits von Dis­kri­mi­nie­rung und Volks­ge­mein­schaft. Blei­be­recht für alle!

– die An­ti­fa­schis­ti­schen Grup­pen des Vogt­lan­des (AGV)

– linksjugend [’solid] vogtland

PS:  Wenn möglich vermitteln wir auch Mitfahrgelegenheiten aus Plauen nach Greiz.