Peinlich: AfD erfindet Aussagen über linksjugend

770px-linksjugend_solidsvgIn ihrer heiligen wie verzweifelten Mission gegen vermeintliche „linksextreme Gewalttäter“ ist der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag nun ein bemerkenswert peinlicher geistiger Totalausfall gelungen. In einer Pressemitteilung versuchte sich die Fraktion darin, die linksjugend Sachsen als Organisation von – wörtlich – „linksextremer Gewalttäter“ darzustellen und der SPD im Freistaat ein – Zitat – „tolerante[s] Verhältnis […] zu linken Gewalttätern“ zu unterstellen. So behauptet sie: „Laut Verfassungsschutzbericht 2015 geht die Linksjugend u.a. davon aus, dass der kapitalistische Staat Faschismus hervorbringe und deshalb gegen den Staat und vor allem gegen die Angehörigen der Sicherheitsbehörden vorgegangen werden müsse.“ Es sei unverantwortlich, so die Fraktion weiter, „einen derartigen Aufruf zur Gewalt gegen den Staat und seine Beamten finanziell auch noch zu fördern.“ Weiterlesen

Pressemitteilung: Sárközy trifft Nagel auf den Kopf

Schon seit Jahren fällt einem beim Gang durch die Plauener Innenstadt auf, dass die
Bahnhofstraße oberhalb der „Kolonaden“ immer mehr ausstirbt. Dagegen muss etwas getan werden! Wahrscheinlich wird die Bahnhofstraße nie mehr DIE Einkaufsmeile von Plauen werden, dass wissen wir. Trotzdem unterstützten wir die Vorschläge von Baubürgermeister Levente Sárközy, die für eine Einkaufsmeile auf der Bahnhofstraße sprechen.

Versuchen wir das unmögliche, um das Mögliche möglich zu machen!

Vor allem fordern wir eine bessere Infrastruktur rund um die Bahnhofstraße. Es ist sinnvoll die Straßenbahn vom Tunnel bis zum Albertplatz kostenlos nutzbar zu machen um schneller, einfacher und bequemer einkaufen zu können.

Wir begrüßen es, dass Sarközy auch das „Parkplatzproblem“ anspricht. Wir fordern die Einrichtung eines „park and ride Systems “ in der Stadt installieren um Parkflächen rund um den Albertplatz frei werden zu lassen.
Auf diese Art kann man das Auto auch am Rand der Bahnhofstraße stehen lassen und ganz nebenbei die Umwelt schonen.
Um besonders neue EinzelhändlerInnen anzuwerben muss das neue Einzelhandelskonzept auch als Vision verstanden werden, sodass möglichst wenige leere Schaufenster das Stadtbild prägen.

Gute Beispiele für Lokaleröffnungen aus jüngster Zeit sind die „Milchbar“ und die „Neue
Kaffeerösterei“. Denn vor allem Cafés sorgen für eine kulturelle Bereicherung der Stadt und für Raum und Freizeit. Dies macht eine Stadt wesentlich attraktiver – vor allem auch für junge Menschen.

Alle Gemeinsam sollten jetzt Visionen schaffen, für eine lebendige Bahnhofsstraße, die sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch Raum für Freizeit im Herzen Plauen bietet!

Zu den rassistischen Anschlägen in Plauen in der Nacht zum 01.09.13

Zum wiederholten Mal griffen Neonazis vergangenes Wochenende unter anderem das islamische Zentrum in der Dobenaustraße an. Das Zentrum wurde mit Farbbeuteln beworfen und mit dem Slogan „Islam stoppen“ versehen. Ein weiteres Ziel der Angriffe wurde die im April diesen Jahres eröffnete Asylbewerber*innenunterkunft in der Pausaer Straße – hier wurden Hakenkreuze und die Parole „Asylbetrüger stoppen“ gesprüht. In der Innenstadt wurde am Bretterverschlag der Hortenbaustelle mit der selben Farbe der Spruch „Multikulti ist tot“ angebracht. Ebenfalls besprühten Nazis die Gedenktafel für den von Nazis ermordeten Widerstandskämpfer Paul Dittmann am oberen Bahnhof. Schon in der Nacht vom 8.8. auf den 9.8. wurden am Edeka an der Neundorfer Straße, im Fußgängertunnel am Oberen Bahnhof sowie an einer Mauer am Diska im Seehausgebiet mittels Sprühschablonen die Parolen „Multikulti tötet“ sowie „NS – Jugend im Aufbruch“ angebracht. Trotz Strafanzeige in mindestens einem Fall verschweigt der offizielle Polizeibericht die Vorfälle. Derartige Aktivitäten sind kein reines Plauener Phänomen. So wurden am Morgen des 28.08 in Oelsnitz/Vogtl. in mindestens sieben Straßen im Stadtgebiet Nazi-Sprühereien festgestellt. In anderen Städten wie z.B. Falkenstein sind vergleichbare Vorkommnisse bereits Normalität.

Schon mehrfach kam es in der Vergangenheit zu rassistisch motivierten Übergriffen auf das islamische Zentrum. Der letzte Überfall geschah in der Nacht vom 8.6. auf den 9.6. – nachdem in Zobes, fünf Kilometer von Plauen entfernt, mindestens 780 Nazis ungestört ihren sogenannten „Sachsentag“ feierten, organisiert von der Jugendorganisation der NPD (AGV berichtete). Am 30.10.2012 hielt die NPD-Landtagsfraktion vor dem islamischen Zentrum eine Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden ab. Bald darauf (am 14.12.) legten bislang unbekannte Täter einen Schweinskopf vor dem Zentrum ab und beschmierten die Fassade mit einer roten Flüssigkeit (AGV berichtete). Aus den genannten Vorfällen lässt sich schließen, dass es sich nicht wie oft behauptet um isolierte Einzeltäter*innen handelt, sondern die islamfeindliche und rassistische Propaganda ,die unter anderem von der NPD verbreitet wird, den Boden für derartige Angriffe bildet. Die Wahlplakate der NPD sprechen dahingehend eine deutliche Sprache – hier wird ebenso gegen Sinti und Roma gehetzt wie eine „natürlich deutsche“ Rassenreinheit propagiert. Parolen wie „Asylflut stoppen“ schüren rassistische Stimmungen in der Bevölkerung.

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Dieser Artikel ist eine Dokumentation einer Pressemitteilung der „Antifaschistischen Gruppen des Vogtlandes“ (AGV) zu den Ereignissen in der Nacht zum 01.09.2013

Weitere Artikel findest du hier:
http://vogtland.linksjugend-sachsen.de/?p=1426
http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2013/09/neonazis-in-plauen-unterwegs/
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Sommerfest Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik

Sommerfest Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik

Am Linksjugend-Stand mit Katja

Am 07.09. hatte DIE LINKE bei Ihrem traditionellen Sommerfest, das dieses Jahr dem großen Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik gewidmet war, nicht nur super Wetter, sondern auch die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping zu Gast.

Neben Katja sorgten unter anderem die Landtagsabgeordnete Kerstin Lauterbach, die Journalistin und stellvertretende Bundespressesprecherin Marion Heinrich und die Roma-Tanzgruppe „Gutes Herz“ aus Tschechien für einen gelungenen Sommertag im ehemaligen Freibad in Falkenstein!

Auch wir als Linksjugend waren mit einem Stand vor Ort, haben einige Gespräche mit jungen Menschen führen und einiges an Infomaterial unter die Menschen gebracht.

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Hier die EINLADUNG zum Sommerfest
DIE LINKE feiert mit Bundesvorsitzender in Falkenstein

Flyer Sommerfest

Falkenstein – Am kommenden Samstag den 07.09.2013 feiert die LINKE auf dem Gelände des ehemaligen Freibad (Nähe Jahnplatz) in Falkenstein ihr jährliches Sommerfest.

„Wir feiern nicht einfach, sondern haben immer ein Thema mit dem wir uns auf unserem Sommerfest beschäftigen. Dieses Jahr ist es „Gesundheitspolitik geht anders!“ teilt die Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin Janina Pfau mit.

Los geht es ab 11 Uhr. Für Unterhaltung, Musik und leckeres Essen ist natürlich gesorgt. Für die Kleinen wird es eine Hüpfburg und eine Spiel- und Bastelecke geben.

„Ich freue mich, dass wir trotz vollem Terminplan unsere Bundesparteivorsitzende Katja Kipping zuGast haben werden.“ so Pfau weiter. Aber auch die Gesundheitsexpertin der Landtagsfraktion Kerstin Lauterbach und die Autorin Marion Heinrich aus Berlin werden zu Gast sein „und vielleicht besucht uns unsere Gemeindeschwester Agnes auf ihrer roten Schwalbe“ so Pfau.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst dazu eingeladen und natürlich ist bei der LINKEN der Eintritt frei.

Farbanschlag auf Plauener LINKEN-Büro

Bild des Besprühten Türschild

Plauen – In der Nacht zum Sonntag (01.09.) wurde das Türschild, sowie das Klingelschild der Kreisgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE im Vogtland mit schwarzer Farbe besprüht.

In der gleichen Nacht gab es weitere Farbanschläge in der Stadt, unter anderem auf das Asylbewerberheim in der Pausaer Straße und auf das Islamische Zentrum. Dort wurde ebenso ein Wahlplakat der Partei herunter gerissen.

Die zumeist eindeutig rechtsextreme Botschaften, welche mit schwarzer Sprühfarbe hinterlassenwurden, sind eine Fortsetzung der rechtsextremistischer Schmierereien im Vogtland. Erst letzteWoche musste der Staatsschutz Ermittlungen in Oelsnitz/Vogtl. aufnehmen.

„DIE LINKE im Vogtland fordert die Bürgerinnen und Bürger des Vogtlandes und die politischen Verantwortlichen auf, sich aktiver am Kampf gegen den Rechtsextremismus zu beteiligen. Besonders, dass diese Anschläge in der Nacht des Weltfriedenstages passierten, zeigt noch mehrdie Ideologie der Verursacher.“ so LINKEN Kreisvorsitzende Janina Pfau.

Pressemitteilung: Sommer, Sonne, schöner leben

Linksjugend[’solid] Sachsen Sommertour am 28.08.2013 zu Besuch in Plauen

Am Mittwoch, dem 28.08.2013, macht die Linksjugend[’solid] Sachsen Station in Plauen. Von 12 bis 16 Uhr gibt es wird es eine Kundgebung mit Informationsstand neben dem „Nonnenturm“ geben. Mit dabei sind neben viel Material zum mitnehmen, für den kleinen Hunger gibt es auch eine Popcornmaschine, außerdem eine Buttonpresse, Musik und natürlich nette Leute.

 

Den Tag abrunden soll eine kleine Party im „Projekt Schuldenberg“. Die Veranstaltung beginnt 20:00 Uhr im Rahmen der „Volxküche“ (VoKü), der Eintritt ist selbstverständlich frei.

 

Der Besuch von Plauen ist Teil der Sommertour des Jugendverbandes, welche gerade unter dem Motto „Sommer, Sonne, schöner Leben“ durch Sachsen führt. Dazu Tilman Loos, Pressesprecher der linksjugend Sachsen und Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE Sachsen: „In der Regel fokussieren viele Verbände und Parteien ihre Arbeit auf Leipzig und besonders stark auf die Landeshauptstadt Dresden. Dabei fallen die 10 Flächenkreise häufig hinten runter. Aber auch dort leben interessierte, kreative und politische junge Leute. Gerade sie wollen wir mit unserer Tour erreichen.“,

 

Lars Legath von der Linksjugend Vogtland ergänzt: „Auch hier vor Ort sind wir aktiv. Interessierte Menschen können sich auf unserer Internetseite http://vogtland.linksjugend-sachsen.de/ informieren.“


100%ig DIE soziale Stimme für’s Vogtland wählen!

Link Briefwahl

Vogtland bald auch eine „National befreite Zone“?

In vielen Gebieten in Ostdeutschland gibt es sie schon – „national befreite Zonen“. Es sind Orte, wo das Stadtbild stark von rechtsextrem motivierter Gewalt geprägt ist. Das führt dazu, dass Ausländer, Homosexuelle, Menschen mit jüdischen Glauben, Behinderte und alternativ lebende Personen sich aus Angst vor Übergriffen nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen können. Beispiele sind unter anderem das Dorf Oberprex im Landkreis Hof, der Burgenlandkreis und Jamel in Mecklemburg-Vorpommern. Wenn man im Vogtland nicht bald was gegen Rechtsextremismus tut und sich wehrt, werden auch Teile des Vogtlandes dieses Schicksal erleiden.

Am Samstag, den 08. Juni, fand in Zobes der „Sachsentag“ der „Jungen Nationaldemokraten (JN) statt. An diesem Fest nahmen ca. 720 Nazis teil. Bei den Konzerten führender rechtextremer Bands wie „Lunikoff Verschwörung“ und „Sachsenblut“ werden menschenverachtende Parolen, verbotene Symbole und rechte Propaganda in die vogtländische Bevölkerung getragen.

Im Vogtland gibt es schon ein Problem mit „Autonomen Nationalisten“ wie die „RNJ“, welche besonders im Göltzschtal aktiv sind. Beispiel dafür ist der Fackellauf auf der Rodewischer Kirmes. Sie führen auch seit 3 Jahren eine Trauermarsch in Plauen ab, wo sich mittlerweile das „Freie Netz Süd“ stärker einbringt. Besonders dieses Jahr war es erschreckend, wie wenig Menschen sich dieser Demonstration entgegen stellten. Es war der erste Aufmarsch der Rechten in Sachsen, wo sie ohne Einschränkungen ihren Trauermarsch durchführen konnten. Das ist ein Zeichen, was Menschen mit rechten Gedankengut immer wieder in die Region zieht.

Jetzt liegt es an den Bürgern des Vogtlandes sich zu entscheiden, ob sie in einer Region leben wollen mit rechtsextremer Gewalt oder weltoffenen, toleranten Gesellschaft.

Rainbowflash in Plauen

Rainbowflash (Vorderseite)

Rainbowflash (Rückseite)

[Update] 13.04. Demo für ein friedliches und weltoffenes Vogtland!

http://www.vogtland-nazifrei.de/images/demohinweise-1.jpgStart:
11 Uhr, Hohe Straße

geplante Route:
Oberen Bahnhof über die Bahnhofstraße, Albertplatz, August-Bebel-Straße, Martin-Luther-Straße, Jößnitzer Straße, Bahnhofstraße, Postplatz

Infos über Twitter:
@solid_v und
@plauen_nazifrei

EA:
0351/89960456

Infotelefon:
03741/201695