Neue Termine für Gruppentreffen

Wir haben uns auf eine neue Organisation geeinigt, wann unsere Treffen stattfinden. Unsere Gruppentreffen finden nun immer jeden Montag 19:00 statt. Gern könnt ihr bei Interesse jederzeit vorbei schauen und an unseren Diskussionen teilnehmen. Den Ort geben wir auf Nachfrage bekannt. 🙂

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch auch über Facebook an uns wenden oder schreibt uns eine Mail.

linksjugend.vogtland@linksmail.de

https://www.facebook.com/pages/Linksjugend-solid-Vogtland/675392922488471

9.11. Greiz: Antirassistische Demonstration „Pogrome verhindern bevor sie entstehen“

http://agv.blogsport.de/2013/10/24/9-11-greiz-antirassistische-demonstration-pogrome-verhindern-bevor-sie-entstehen/

Wir rufen alle ak­ti­ven An­ti­fa­schist*innen und An­ti­ras­sist*innen dazu auf, sich an der Demo am 9.11. (12 Uhr, vor dem Ar­beits­amt in der Bru­no-Ber­g­ner-Stra­ße) in Greiz zu be­tei­li­gen.
Lasst uns Po­gro­me ver­hin­dern, bevor sie ent­ste­hen!
Wir so­li­da­ri­sie­ren uns mit allen Flücht­lin­gen in Greiz und an­ders­wo.
Für eine so­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft jen­seits von Dis­kri­mi­nie­rung und Volks­ge­mein­schaft. Blei­be­recht für alle!

– die An­ti­fa­schis­ti­schen Grup­pen des Vogt­lan­des (AGV)

– linksjugend [’solid] vogtland

PS:  Wenn möglich vermitteln wir auch Mitfahrgelegenheiten aus Plauen nach Greiz.

Einladung Infoveranstaltung

Hi … interessiert an der Linksjugend ’solid Vogtland ?

Dann schau vorbei am Freitag, den 25.10.13, um 17:00.
Wir bieten eine kleine Inforveranstaltung über uns, in der wir euch unsere Positionen präsentieren möchten.
Gerne beantworten wir Fragen und wir möchten euch auch einen kleinen Ausblick auf die politische Arbeit speziell im Vogtland geben.

Bis Freitag. 🙂

Zu den rassistischen Anschlägen in Plauen in der Nacht zum 01.09.13

Zum wiederholten Mal griffen Neonazis vergangenes Wochenende unter anderem das islamische Zentrum in der Dobenaustraße an. Das Zentrum wurde mit Farbbeuteln beworfen und mit dem Slogan „Islam stoppen“ versehen. Ein weiteres Ziel der Angriffe wurde die im April diesen Jahres eröffnete Asylbewerber*innenunterkunft in der Pausaer Straße – hier wurden Hakenkreuze und die Parole „Asylbetrüger stoppen“ gesprüht. In der Innenstadt wurde am Bretterverschlag der Hortenbaustelle mit der selben Farbe der Spruch „Multikulti ist tot“ angebracht. Ebenfalls besprühten Nazis die Gedenktafel für den von Nazis ermordeten Widerstandskämpfer Paul Dittmann am oberen Bahnhof. Schon in der Nacht vom 8.8. auf den 9.8. wurden am Edeka an der Neundorfer Straße, im Fußgängertunnel am Oberen Bahnhof sowie an einer Mauer am Diska im Seehausgebiet mittels Sprühschablonen die Parolen „Multikulti tötet“ sowie „NS – Jugend im Aufbruch“ angebracht. Trotz Strafanzeige in mindestens einem Fall verschweigt der offizielle Polizeibericht die Vorfälle. Derartige Aktivitäten sind kein reines Plauener Phänomen. So wurden am Morgen des 28.08 in Oelsnitz/Vogtl. in mindestens sieben Straßen im Stadtgebiet Nazi-Sprühereien festgestellt. In anderen Städten wie z.B. Falkenstein sind vergleichbare Vorkommnisse bereits Normalität.

Schon mehrfach kam es in der Vergangenheit zu rassistisch motivierten Übergriffen auf das islamische Zentrum. Der letzte Überfall geschah in der Nacht vom 8.6. auf den 9.6. – nachdem in Zobes, fünf Kilometer von Plauen entfernt, mindestens 780 Nazis ungestört ihren sogenannten „Sachsentag“ feierten, organisiert von der Jugendorganisation der NPD (AGV berichtete). Am 30.10.2012 hielt die NPD-Landtagsfraktion vor dem islamischen Zentrum eine Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden ab. Bald darauf (am 14.12.) legten bislang unbekannte Täter einen Schweinskopf vor dem Zentrum ab und beschmierten die Fassade mit einer roten Flüssigkeit (AGV berichtete). Aus den genannten Vorfällen lässt sich schließen, dass es sich nicht wie oft behauptet um isolierte Einzeltäter*innen handelt, sondern die islamfeindliche und rassistische Propaganda ,die unter anderem von der NPD verbreitet wird, den Boden für derartige Angriffe bildet. Die Wahlplakate der NPD sprechen dahingehend eine deutliche Sprache – hier wird ebenso gegen Sinti und Roma gehetzt wie eine „natürlich deutsche“ Rassenreinheit propagiert. Parolen wie „Asylflut stoppen“ schüren rassistische Stimmungen in der Bevölkerung.

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Dieser Artikel ist eine Dokumentation einer Pressemitteilung der „Antifaschistischen Gruppen des Vogtlandes“ (AGV) zu den Ereignissen in der Nacht zum 01.09.2013

Weitere Artikel findest du hier:
http://vogtland.linksjugend-sachsen.de/?p=1426
http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2013/09/neonazis-in-plauen-unterwegs/
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Sommerfest Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik

Sommerfest Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik

Am Linksjugend-Stand mit Katja

Am 07.09. hatte DIE LINKE bei Ihrem traditionellen Sommerfest, das dieses Jahr dem großen Thema der Gesundheits- und Pflegepolitik gewidmet war, nicht nur super Wetter, sondern auch die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping zu Gast.

Neben Katja sorgten unter anderem die Landtagsabgeordnete Kerstin Lauterbach, die Journalistin und stellvertretende Bundespressesprecherin Marion Heinrich und die Roma-Tanzgruppe „Gutes Herz“ aus Tschechien für einen gelungenen Sommertag im ehemaligen Freibad in Falkenstein!

Auch wir als Linksjugend waren mit einem Stand vor Ort, haben einige Gespräche mit jungen Menschen führen und einiges an Infomaterial unter die Menschen gebracht.

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Hier die EINLADUNG zum Sommerfest
DIE LINKE feiert mit Bundesvorsitzender in Falkenstein

Flyer Sommerfest

Falkenstein – Am kommenden Samstag den 07.09.2013 feiert die LINKE auf dem Gelände des ehemaligen Freibad (Nähe Jahnplatz) in Falkenstein ihr jährliches Sommerfest.

„Wir feiern nicht einfach, sondern haben immer ein Thema mit dem wir uns auf unserem Sommerfest beschäftigen. Dieses Jahr ist es „Gesundheitspolitik geht anders!“ teilt die Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin Janina Pfau mit.

Los geht es ab 11 Uhr. Für Unterhaltung, Musik und leckeres Essen ist natürlich gesorgt. Für die Kleinen wird es eine Hüpfburg und eine Spiel- und Bastelecke geben.

„Ich freue mich, dass wir trotz vollem Terminplan unsere Bundesparteivorsitzende Katja Kipping zuGast haben werden.“ so Pfau weiter. Aber auch die Gesundheitsexpertin der Landtagsfraktion Kerstin Lauterbach und die Autorin Marion Heinrich aus Berlin werden zu Gast sein „und vielleicht besucht uns unsere Gemeindeschwester Agnes auf ihrer roten Schwalbe“ so Pfau.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst dazu eingeladen und natürlich ist bei der LINKEN der Eintritt frei.

Farbanschlag auf Plauener LINKEN-Büro

Bild des Besprühten Türschild

Plauen – In der Nacht zum Sonntag (01.09.) wurde das Türschild, sowie das Klingelschild der Kreisgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE im Vogtland mit schwarzer Farbe besprüht.

In der gleichen Nacht gab es weitere Farbanschläge in der Stadt, unter anderem auf das Asylbewerberheim in der Pausaer Straße und auf das Islamische Zentrum. Dort wurde ebenso ein Wahlplakat der Partei herunter gerissen.

Die zumeist eindeutig rechtsextreme Botschaften, welche mit schwarzer Sprühfarbe hinterlassenwurden, sind eine Fortsetzung der rechtsextremistischer Schmierereien im Vogtland. Erst letzteWoche musste der Staatsschutz Ermittlungen in Oelsnitz/Vogtl. aufnehmen.

„DIE LINKE im Vogtland fordert die Bürgerinnen und Bürger des Vogtlandes und die politischen Verantwortlichen auf, sich aktiver am Kampf gegen den Rechtsextremismus zu beteiligen. Besonders, dass diese Anschläge in der Nacht des Weltfriedenstages passierten, zeigt noch mehrdie Ideologie der Verursacher.“ so LINKEN Kreisvorsitzende Janina Pfau.

Pressemitteilung: Sommer, Sonne, schöner leben

Linksjugend[’solid] Sachsen Sommertour am 28.08.2013 zu Besuch in Plauen

Am Mittwoch, dem 28.08.2013, macht die Linksjugend[’solid] Sachsen Station in Plauen. Von 12 bis 16 Uhr gibt es wird es eine Kundgebung mit Informationsstand neben dem „Nonnenturm“ geben. Mit dabei sind neben viel Material zum mitnehmen, für den kleinen Hunger gibt es auch eine Popcornmaschine, außerdem eine Buttonpresse, Musik und natürlich nette Leute.

 

Den Tag abrunden soll eine kleine Party im „Projekt Schuldenberg“. Die Veranstaltung beginnt 20:00 Uhr im Rahmen der „Volxküche“ (VoKü), der Eintritt ist selbstverständlich frei.

 

Der Besuch von Plauen ist Teil der Sommertour des Jugendverbandes, welche gerade unter dem Motto „Sommer, Sonne, schöner Leben“ durch Sachsen führt. Dazu Tilman Loos, Pressesprecher der linksjugend Sachsen und Mitglied im Landesvorstand von DIE LINKE Sachsen: „In der Regel fokussieren viele Verbände und Parteien ihre Arbeit auf Leipzig und besonders stark auf die Landeshauptstadt Dresden. Dabei fallen die 10 Flächenkreise häufig hinten runter. Aber auch dort leben interessierte, kreative und politische junge Leute. Gerade sie wollen wir mit unserer Tour erreichen.“,

 

Lars Legath von der Linksjugend Vogtland ergänzt: „Auch hier vor Ort sind wir aktiv. Interessierte Menschen können sich auf unserer Internetseite http://vogtland.linksjugend-sachsen.de/ informieren.“


100%ig DIE soziale Stimme für’s Vogtland wählen!

Link Briefwahl

Konservativismus und Spießertum sind heilbar – kein Fußbreit den selbsternannten Homoheilern!

Plauen – Zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie haben sich rund fünfzig Bürgerinnen und Bürger mit einem Flashmob auf dem Theaterplatz, bei dem bunte Luftballons in den Himmel gelassen wurden, aktiv gegen die Ausgrenzung nicht-heterosexueller Menschen engagiert. Daniel Bache von der Jugendorganisation der LINKEN leitete gemeinsam mit SPD-Stadtrat und Galerist Andy Darby die überparteiliche und offene Veranstaltung, bei der neben der Direktkandidatin der LINKEN für den Bundestag, Janina Pfau, eigens auch die gleichstellungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Heiderose Gläß, zur Unterstützung anreiste.

Es ist einfach absurd, dass die Stadtspitze bis heute keine klare Position zu der Homophobie-Debatte im vergangenen Jahr bezogen, die Ereignisse sogar nahezu totgeschwiegen hat und andere Parteien es nicht für nötig hielten den Protest zu unterstützen, wobei speziell weite Teile der SPD die Selbstbeweihräucherung anlässlich ihres Parteigeburtstags als wichtiger erachtet zu haben scheinen. Zu loben sind an dieser Stelle vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Engagement einen sinnvollen Beitrag zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die Belange nicht-heterosexueller Menschen geleistet haben

Vogtland bald auch eine „National befreite Zone“?

In vielen Gebieten in Ostdeutschland gibt es sie schon – „national befreite Zonen“. Es sind Orte, wo das Stadtbild stark von rechtsextrem motivierter Gewalt geprägt ist. Das führt dazu, dass Ausländer, Homosexuelle, Menschen mit jüdischen Glauben, Behinderte und alternativ lebende Personen sich aus Angst vor Übergriffen nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen können. Beispiele sind unter anderem das Dorf Oberprex im Landkreis Hof, der Burgenlandkreis und Jamel in Mecklemburg-Vorpommern. Wenn man im Vogtland nicht bald was gegen Rechtsextremismus tut und sich wehrt, werden auch Teile des Vogtlandes dieses Schicksal erleiden.

Am Samstag, den 08. Juni, fand in Zobes der „Sachsentag“ der „Jungen Nationaldemokraten (JN) statt. An diesem Fest nahmen ca. 720 Nazis teil. Bei den Konzerten führender rechtextremer Bands wie „Lunikoff Verschwörung“ und „Sachsenblut“ werden menschenverachtende Parolen, verbotene Symbole und rechte Propaganda in die vogtländische Bevölkerung getragen.

Im Vogtland gibt es schon ein Problem mit „Autonomen Nationalisten“ wie die „RNJ“, welche besonders im Göltzschtal aktiv sind. Beispiel dafür ist der Fackellauf auf der Rodewischer Kirmes. Sie führen auch seit 3 Jahren eine Trauermarsch in Plauen ab, wo sich mittlerweile das „Freie Netz Süd“ stärker einbringt. Besonders dieses Jahr war es erschreckend, wie wenig Menschen sich dieser Demonstration entgegen stellten. Es war der erste Aufmarsch der Rechten in Sachsen, wo sie ohne Einschränkungen ihren Trauermarsch durchführen konnten. Das ist ein Zeichen, was Menschen mit rechten Gedankengut immer wieder in die Region zieht.

Jetzt liegt es an den Bürgern des Vogtlandes sich zu entscheiden, ob sie in einer Region leben wollen mit rechtsextremer Gewalt oder weltoffenen, toleranten Gesellschaft.