Pressemitteilung: Linksjugend [’solid] prüft Klage gegen Ordnungsamt

Plauen – Die Jugendorganisation der Partei DIE LINKE, Linksjugend [’solid] Vogtland, prüft Klage gegen einen Demonstrationsbescheid des Landratsamts.
Im Rahmen der Proteste gegen den Aufmarsch von Neonazis am 14. April in Plauen haben die Jungpolitiker der LINKEN eine Demonstration angemeldet, um für Frieden, Freiheit und Solidarität ein Zeichen zu setzten.
Die Versammlungsbehörde des Vogtlandkreises teilte der Linksjugend jedoch mittels
Bescheid einfach eine ganz andere Route mit, als diese beantragt hatten.
„Das können wir so nicht hinnehmen. Die Neonazis wollen in Plauen die Route der
Montagsdemonstrationen nutzen. Das können wir so einfach nicht zulassen. Wir
prüfen jetzt eine Klage gegen diesen Bescheid.“ sagte dazu der junge plauener
Stadtrat der LINKEN Lars Legath

„Uns einfach eine andere andere Route zu genehmigen als wir beantragt hatten ist
wirklich dreist.“ so Legath weiter.

Am 14 April will einen Gruppierung von Neonazis zum zweiten Mal einen sogenannten
„Trauermarsch“ abhalten. Viele Bürgerinnen und Bürger, Parteien, Jugendorganisation
und Kirchen rufen an diesem Tag zu verschiedenen gewaltfreien Protestaktionen auf.
Seit Jahren versuchen Neonazis historische Termine für ihre Zwecke zu missbrauchen
stoßen jedoch, wie in Dresden auf immer größeren Widerstand.

Chemnitz Nazifrei – Kein Platz für Nazis!

Bündnisaufruf 2011

Chemnitzer Bündnis für Frieden und Toleranz – Kein Platz für Nazis!“ ruft zum Protest gegen den Naziaufmarsch am 5. März 2011 auf.

Aus Anlass des Naziaufmarsches vom 5. März 2010 gründete sich ein breites Bündnis demokratischer Kräfte aus Gewerkschaften, Parteien, Vereinen, Initiativen und vielen Einzelpersonen. Der Naziaufmarsch konnte 2010 nicht verhindert werden, obwohl sich viele Menschen an diesem Tag den Nazis symbolisch entgegenstellten und Mut und politisches Engagement bewiesen.

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Quelle:  http://chemnitz-nazifrei.de