[Update] 13.04. Demo für ein friedliches und weltoffenes Vogtland!

http://www.vogtland-nazifrei.de/images/demohinweise-1.jpgStart:
11 Uhr, Hohe Straße

geplante Route:
Oberen Bahnhof über die Bahnhofstraße, Albertplatz, August-Bebel-Straße, Martin-Luther-Straße, Jößnitzer Straße, Bahnhofstraße, Postplatz

Infos über Twitter:
@solid_v und
@plauen_nazifrei

EA:
0351/89960456

Infotelefon:
03741/201695

14.04. – Friede – Freiheit – SOLIDarität

ACHTUNG NEUER MOBIPUNKT
10 Uhr Gewerkschaftshaus, Martin-Luther-Straße 42, Plauen

Am 14. April 2012 plant die vom Staatsschutz beobachtete RNJ („Revolutionäre Nationale Jugend“) bereits zum zweiten Mal in Folge die Durchführung eines sogenannten „Trauermarsches“ in Plauen. Wie bei vergleichbaren Demonstrationen in anderen Städten
wollen die Neonazis Plauen als Opfer „alliierten Terrors“ darstellen. In Wirklichkeit jedoch war die Stadt eines der Zentren der Nazi-Rüstungsindustrie.

Vermutlich wollen die Neonazis neben Dresden und Chemnitz einen weiteren „Großaufmarsch“ in Sachsen etablieren. Man hat festgestellt, dass es einfacher ist Demonstrationen in kleiner Städten durchzuführen, da hier mit nicht so vielen Gegendemonstranten gerechnet werden kann.

Aber nicht mit uns!

Wir als Linksjungend[’solid] Vogtland wollen gemeinsam mit anderen antifaschistischen Kräften dieses Vorhaben so früh wie möglich blockieren und haben aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt.
Deshalb haben wir eine Demonstration unter dem Motto „Friede, Freiheit,
SOLIDiarität – Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ angemeldet.
Um bei unserem Vorhaben erfolgreich zu sein, brauchen wir aber so viele Menschen wie
möglich! Da unsere angemeldete Strecke in vielen Passagen auf der geplanten Demostrecke der Nazis verläuft.

Unser Demomotto kurz erklärt:
Friede:
Wir haben nicht nur aus den letzten Jahren gelernt, sondern auch aus der Geschichte. Deshalb träumen wir von einer friedlichen Welt ohne Rüstungsindustrie, denn auch in Plauen produzierte Panzer waren es, die den Menschen im Zweiten Weltkrieg Tot, Zerstörung und Leid brachten.

Freiheit:
Genau auf auf dieser Strecke, welche die Nazis nun für ihre menschenverachtende Propaganda nutzen wollen, demonstrierten 1989 viele Vogtländerinnen und Vogtländer für mehr Demokratie und Freiheit. In den letzten Jahren machte jedoch gerade die „sächsische Demokratie“ deutlich, wie mit AntifaschistInnen umgegangen wird, die für eine (Nazi-)freie Welt eintreten: bespitzeln, anklagen, verurteilen. Dafür ist in Plauen keiner auf die Straße gegangen!

Solidarität:

Im Gegensatz zu den Nazis sind wir mit allen solidarisch, die unter Krieg und Gewalt und
Verbrechen leiden müssen oder mussten. Die „sächsische Demokratie“ und der rechtsextreme Terror der letzten Jahre haben gezeigt, dass Solidarität für eine friedliche und (Nazi-)freie Welt unabdingbar ist.


Treffpunkt:

11 Uhr Oberer Bahnhof Plauen  

10.00 Uhr Gewerkschaftshaus in der Martin-Luther-Straße 42 in Plauen

Unsere Demonstration wurde leider untersagt daher rufen wir alle auf die Ver.di Demo zu unterstützen.

Bundeswehr raus aus den Schulen! – Kampagne gestartet

Geschrieben von BundessprecherInnenrat, 29. September 2011

Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.

Linksjugend [`solid] lehnt die zunehmende Militärisierung der Gesellschaft und insbesondere die Werbung an Bildungseinrichtungen entschieden ab. Deswegen haben wir eine bundesweite Kampagne ausgearbeitet: Im ganzen Land wollen wir mit zahlreichen kreativen Aktionen unsere Ablehnung der Kooperationsvereinbarungen, der Kriege der Bundeswehr und ihrer Werbeoffensive zeigen.

Ein erster Auftakt fand am 24. September auf der YOU-Messe in Berlin statt: Hier haben AktivistInnen mit Transparenten und einem Die-In vor dem Bundeswehr-Stand protestiert. Am 10. November geht es weiter mit einem bundesweiten dezentralen Aktionstag, an dem in vielen Orten Aktionen an Schulen, Berufsschulen und Unis stattfinden werden. Außerdem werden wir mit einer Infotour in zahlreichen Städten über das Thema informieren und diskutieren.

Unser Ziel ist eine Gesellschaft ohne Militär und Kriege. Einflussnahme der Bundeswehr auf SchülerInnen ist keine poltische Bildung, sondern Werben für’s Sterben! Wir wollen Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze. Denn wenn es ernsthafte Perspektiven für junge Menschen gibt, muss auch niemand zum Militär.

Mehr Infos: www.bundeswehr-raus.de // bundeswehr-raus@linksjugend.de

 

online-Demo zum Thema Polizeigewalt

Amnesty International Deutschland startet eine online-Demo gegen Polizeigewalt. Wir sagen: Richtig so! Mit den Forderungen wie einer Kennzeichnungspflicht für Beamt_innen und einer unabhängigen Untersuchungsanstalt von Polizeigewalt werden unsere Positionen aus dem Landesjugendwahlprogramm unterstützt.

Zur Online-Demo von Amnesty International Deutschland gegen Polizeigewalt gelangt ihr hier.

Unsere Positionen zu diesem Thema stehen in dem 2009 von uns verabschiedeten Landesjugendwahlprogramm, welches ihr auch anhören könnt.

NIE WIEDER KRIEG!

16.April

16.April

Am 16. April forderten die Plauerner Mitglieder der Linksjugend mit Flyern und dem öffentlichen Hissen der PEACE-Fahne auf der Bahnhofstraße: „Kein Krieg – Schwerter zu Pflugscharen!“
Anlässlich des 65. Jahrestages des Einmarsches der Alliierten in Plauen, was zugleich 65 Jahre Frieden in der Stadt bedeutete, wurde diese Aktion von vielen Passanten sehr gut angenommen.