Pressemitteilung: Dieter Blechschmidts Äußerungen nicht akzeptabel

Plauen – Zu den Äußerungen des Plauener CDU-Stadt- und Kreisrates Dieter Blechschmidt, Homosexuelle sollen sich wie Alkoholkranke helfen lassen, erklärt der Lars Legath Stadtrat der Fraktion DIE LINKE. für die Linksjugend [’solid] Vogtland:

„Wir als Linksjugend[’solid] stehen für die Gleichberechtigung der Geschlechter und
Lebensweisen. Aus diesem Grund finden wir, die Liebe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen als Krankheit zu bezeichnen ist nicht nur intolerant und menschenverachtend sondern zeugt schlichtweg von gewissen Maß an Rückständigkeit.
Als bekennender Christ, welcher Herr Blechschmidt ist, sollte man Menschen nicht das Recht auf Gleichbehandlung verwehren, nur weil sie anders Lieben als man selbst.
Die von Blechschmidt getroffenen Äußerungen sind einfach inakzeptabel. Deshalb fordern wir Ihn auf: Lassen sie sich von Ihren Parteikollegen in der „Lesben- und Schwulen Union“ ein klein wenig Nachhilfe in Sachen Lebensweisen geben und denken sie über Ihre Äußerungen und Konsequenzen nach, welche daraus folgen können!“

Homophobe Äußerungen des Plauener CDU Stadtrates schlichtweg menschenverachtend

Pressemitteilung der Linksjugend[’solid] Sachsen

+++ nicht der erste homophobe Vorfall in der sächischen CDU +++

Zu den homophoben Äußerungen des Plauener CDU Stadtrates Dieter Blechschmidt erklärt Tilman Loos, Mitglied im Landesvorstand der sächischen LINKEN: „Wer die Liebe zwischen Menschen nur weil sie das gleiche Geschlecht haben als Krankheit tituliert, äußert sich nicht nur intolerant sondern schlichtweg menschenverachtend. Das Blechschmidt die scharfe Kritik an seiner homophoben Äußerung im Nachgang selbst als intolerant bezeichnet hat, stellt die Sache vollends auf den Kopf.“, so Tilman Loos.

Dass Blechschmidt gleichgeschlechtlich Liebende aufgerufen hat, sich Hilfe zu suchen, kommentiert Loos mit den Worten: [weiter lesen]

indymedia.org: Plauen: Rechtswidriges „police private part.“

“police private partnership“ (ppp) ist in jüngster Zeit in die Kritik geraten. Die Stadt Plauen hat nun eine Sicherheitsfirma mit der Durchsetzung ihrer “verschärften Polizeiverordnung“ beauftragt. Der private Sicherheitsdienst soll in direkter Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt gegen städtische Ordnungsprobleme vorgehen und auf “Punks“ ein besonderes Auge haben. Die Privaten könnten “Buß- und Verwarngelder“ verhängen sowie “Platzverweise“ erteilen, so die Stadtverwaltung. In einer Testphase gingen die “Security-Leute“ bisweilen “aggressiv und wenig zimperlich vor“. Das Plauener “ppp-Modell“ geht in dieser Form weit am Art. 33 Abs. 4 Grundgesetz vorbei.

“Lars Legath von der Linkspartei sprach von einer verschärften Polizeiverordnung, mit deren Hilfe künftig vor allem Jugendliche aus der Innenstadt vertrieben werden könnten. Damit bezog er sich auf den Paragraphen acht des Papiers. Danach ist es verboten, mit Rollschuhen, Rollerskates, Skateboards, Fahrrädern oder mit anderen Spiel- oder Sportgeräten auf öffentlichen Straßen und Anlagen umherzufahren, wenn dadurch Personen gefährdet oder belästigt werden.“ (Plauener Zeitung, 26.08.10)

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Lars Legath von der Linkspartei sprach von einer verschärften Polizeiverordnung, mit deren Hilfe künftig vor allem Jugendliche aus der Innenstadt vertrieben werden könnten. Damit bezog er sich auf den Paragraphen acht des Papiers. Danach ist es verboten, mit Rollschuhen, Rollerskates, Skateboards, Fahrrädern oder mit anderen Spiel- oder Sportgeräten auf öffentlichen Straßen und Anlagen umherzufahren, wenn dadurch Personen gefährdet oder belästigt werden.

[…]

Der Aufgabenbereich des privaten Sicherheitsdienstes ist ebenso “schwammig“ wie Teile der “verschärften Plauener Polizeiverordnung“. Lars Legath hat auf die Möglichkeit hingewiesen, dass nach der neuen Verordnung beispielsweise spielende Kinder “aus dem Verkehr gezogen werden können“, wenn sich dadurch Jemand belästigt fühlt (§ 8 der Plauener Polizeiverordnung).

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[Version2: www.trend.infopartisan.net]

Bundesweiter Wahlerfolg bei U18-Wahl

Am Freitag fand in der ganzen Bundesrepublik die U18-Wahl statt, so auch im Vogtland. Bei der Präsentation der Ergebnisse waren auch wir als Linksjugend[’solid] Vogtland vertreten. Janina Pfau als Bundestagskandidatin und Lars Legath als Stadtrat der Stadt Plauen um die Zahlen zu kommentieren waren ebenfalls anwesend.

Um 18Uhr war es dann soweit, die ersten Ergebnisse: 11,11% für DIE LINKE.
Der Jubel bei uns war natürlich groß. Im Verlaufe des Abends schrumpfte das Ergebnis zwar noch auf knapp 10% und im Vogtland blieb man leider auch bei nur bei 10,81% , aber am Ende blieb das Ergebnis: Bundesweit 10% !

Für einiges Gelächter sorgte dann auch noch einmal das Schätzspiel, da bei unserer Runde jemand der Jungen Liberalen gewonnen hatte, dachten wir, wir machen einfach mal bei FDP-Schätzrunde mit. Und es klappte, einer von uns gewann den Preis. Wir beschlossen dann, den Preis dem „Kinder- und Jugendhaus eSeF“ zu spenden.

Heute Bundesweite U18-Wahl

logo-linksAuch in Plauen und Oelsnitz können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren heute ihre Stimmen abgeben.

Am Abend werden dann die Ergebnisse unter anderem in Plauen ausgewertet. Im „Kinder und Jugendhaus eSeF“ in der Seminarstraße werden dann ab 18h unter anderem auch Bundestagskandidatin Janina Pfau und der Plauener Stadtrat Lars Legath die einzelnen Ergebnisse kommentieren und den Jugendlichen rede und Antwort stehen.

Weitere Informationen unter: http://www.u18.org


Wahlkampf wie aus Schokolade – ein Mars vom Lars

mars_von_lars

Mit einer süßen Überraschung war die Wahlwerbung dekoriert.

Mit einem Marsriegel warb Gestern der jüngste Kandidat der LINKEN zur Stadtratswahl in Plauen.

Innerhalb kürzestes Zeit verteilten der Wahlkämpfer, unterstützt von einigen Mitstreitern, über 60 „Inforiegel“.

Mit der kleinen Leckerei wollte der 19 Jährige die Besucher der „Nacht der Museen“ über seine Ideen für die Stadt informieren.

Schon seit Jahren ist der gebürtige Plauner im Jugendparlament aktiv und hat so die Abläufe im Rathaus schon gut kennen gelernt. Jetzt möchte er sich direkt im Stadtrat unter anderem einzusetzen für:

  • kostenloses Mittagessen in Kitas & Schulen!
  • die Ansiedlung weiterer Fachärzte!
  • mehr Bürgerentscheide!
  • eine Strategie gegen Rechtsextremismus!
  • bessere Unterstützung von Jugendarbeit!
  • Grafittiwände im Stadtgebiet!
  • Beratungsstätten fördern!
  • barrierefreier Zugang zu öffentlichen Gebäuden!

7. Juni – Wählen gehen!