Man erntet, was man sät

deutsche Städte in Schutt und Asche, sind die Auswirkungen eines von Deutschen angezettelten Krieges

deutsche Städte in Schutt und Asche, sind die Auswirkungen eines von Deutschen angezettelten Krieges

Am 10.4.1945 wurde Plauen zum 14. und letzten mal von der amerikanischen und britischen Luftwaffe bombardiert. Insgesamt kamen 2300 Menschen bei den 14 Luftangriffen ums Leben und Plauen war letztendlich nur noch zu 25 % intakt.

Historischen Fakten sind Grundlage für eine geschichtliche Aufarbeitung und diese bewiesenen Tatsachen sind Teile, die Deutschland am 08.Mai 1945 zur bedingungslosen Kapitulation verhalf und somit dem nazistischen Terrorregime ein Ende setzte. Doch jedes Jahr versuchen Nazis in Plauen – wie auch in anderen zahlreichen Orten und Städten der Republik, wenn solch ein Datum für eine Stadt ansteht- an jenem Tag einen sogenannten „Trauermarsch“ durchzuführen.

„Plauen im Visier der alliierten Bomber..sie brachten Elend, Tod und Leid. Kein Vergeben, kein Vergessen!“, lautet das Zitat des diesjährigen Aufrufs des vogtländischen „Freien Nationalen Bündnis“, mit den bekannten Akteuren und Kreisräte Olaf Martin und Nicole Fortak.

Eins ist bei ihren „Trauerveranstaltungen“ jedoch immer identisch: Die Verzerrung von belegten historischen Zusammenhängen und Ereignissen. Daraus folgt ein umgekehrter Opfermythos sowie eine propagierte „kollektive deutsche Unschuld“. Die Tatsache, dass sich nur durch das aktive und passive Agieren der deutschen Bevölkerung der Nationalsozialismus mit all seinen menschenverachtenden Vorhaben und Umsetzungen etablieren konnte, wird in ihren verfälschenden Darstellungen vollkommen ausgeblendet und findet keinerlei Erwähnung.

Kriegsbegeisterte Deutsche haben letztendlich die ganze Welt in den Abgrund gerissen

Kriegsbegeisterte Deutsche haben letztendlich die ganze Welt in den Abgrund gerissen

Deutsche Opferzahlen werden pauschal in die Höhe getrieben, um dem Agieren eine noch breitere Legitimation zu geben. Umgekommene „deutsche Menschen, die einem unterlegenen Volk angehörten“ (Aussage der JLO) werden mit den Opfern des Nationalsozialismus gleichgesetzt. Daraus leitet sich eine klare Relativierung der Shoa ab, der entgegengewirkt werden muss!

Wir sagen: Deutsche Täter_innen sind keine Opfer. Aus diesem Grund stellen wir uns gegen das gefährliche geschichtsrevisionistische Gedankengut der Nazis und treten für eine kritische und historisch bewiesene Aufarbeitung der Geschichte ein – egal ob in Plauen, dem Vogtland oder anderswo!

Linksjugend [’solid] Vogtland

Flyer als PDF zum Download