PLAMAG retten! – Solidarität mit den Beschäftigten

Geschrieben von Janina Pfau auf www.janina-pfau.de:

Die Plamag (Plauener Maschinenbau AG) gehört schon seit über 100 Jahren zum Stadtbild von Plauen und ist auch eng mit dem Vogtland verbunden. Sie überlebte zwei Weltkriege, Demontage, die Weltwirtschaftskrise und viele weitere geschichtliche Ereignisse und konnte sich auch nach dem Ende der DDR in der BRD behaupten. Doch nun steht das Traditionsunternehmen aber vor dem Aus.

Kurz vor Weihnachten wurde den Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Unternehmen insolvent sei. Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll die Fortführung der Produktion zwar gewährleistet sein, dieses beruhigt aber kaum die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Es geht hier um den größten industriellen Arbeitgeber in Plauen und einem der größten Arbeitgeber im Vogtland. Es müssen jetzt alle Betroffenen gemeinsam an einer Lösung arbeiten, auch die Politik ist hier gefragt.

Die Allianz, die den größten Teil der Aktien am Unternehmen hält und im laufenden Jahr reichlich Gewinne eingefahren hat, muss bei der Sicherung der Arbeitsplätze genau so helfen wie die Staatsregierung, der Oberbürgermeister von Plauen sowie der Landrat des Vogtlandkreises.

Nachdem in den letzten Jahren schon viele Unternehmen, welche mit der Geschichte der Region eng Verbunden sind, schließen mussten, ist im Vogtland, sollte auch noch die Plamag geschlossen werden, nichts mehr des einstigen bedeutenden Industriestandortes übrig.

Gemeinsam muss nach Alternativen für die Schließung gesucht werden und dabei sollten alle Arbeitsplätze erhalten werden.

Wir, die Linksjugend[’solid] Vogtland und die Mitglieder der Partei DIE LINKE. werden die Beschäftigten bei Ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

PLAMAGianer – Wir stehen gemeinsam mit den Gewerkschaften an eurer Seite, denn:

PLatt MAchen Geht nicht!

12.06. : Ihr zahlt nicht für unsere Bildung? Wir zahlen nicht für eure Krise!

Bildungskrise, Wirtschaftskrise, Klimakrise, Nahrungskrise – im nationalen wie globalen Maßstab wird immer deutlicher, dass das kapitalistische System zur Lösung der zentralen Probleme der Menschheit nicht in der Lage ist. Nach den Plänen der Regierungen sollen aber nicht die Verursacher der Krisen die Kosten zahlen. Sie sollen der breiten Mehrheit der Bevölkerung aufgelastet werden. Am 12. Juni gibt es Demonstrationen dagegen in Berlin und Stuttgart.

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Quelle: www.linke-sds.org

Studierendenverband ruft zum LINKE-wählen auf!

Der Studierendenverband Die Linke.SDS ruft dazu auf, am 27.9. DIE LINKE zu wählen. Dieser Wahlaufruf wurde auf dem Bundeskongress von Die Linke.SDS verabschiedet.

Die Wirtschaft befindet sich in der schwersten Krise seit 80 Jahren. Die Regierungen stecken Billionen Euro, Dollar, Yen und Pfund in Banken und Investitionsprogramme, um das Wirtschaftssystem am Laufen zu erhalten. Während angeblich leere Kassen als Begründung für Hartz IV, Rentenkürzungen und für den Abbau von Studienplätzen und Studiengebühren herhalten mussten, sind zur Bankenrettung in kürzester Zeit 487 Milliarden Euro mobilisierbar. Das Ergebnis: „Damit werden der immense Bildungsnotstand und eine klaffende Schere zwischen Arm und Reich weiter verschärft“ – innerhalb Deutschlands, in Europa und weltweit.

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Quelle: www.linke-sds.org

MAKE CAPITALISM HISTORY Kongress

Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten Krise seit 80 Jahren. Die Lehre des Neo-Liberalismus vom freien Spiel der Märkte ist verpufft. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Umstritten ist dagegen – auch innerhalb der Linken – wie es weitergehen soll.

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Der Kapitalismus steckt in seiner tiefsten Krise seit 80 Jahren. Die Lehre des Neo-Liberalismus vom freien Spiel der Märkte ist verpufft. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Umstritten ist dagegen – auch innerhalb der Linken – wie es weitergehen soll.

Bewegungen brauchen Orte, an denen sie sich verständigen können. Mit dem „Make Capitalism History“-Kongress wollen wir Studierende, Schülerinnen und Schüler aus dem Bildungsstreik zusammenbringen mit Aktiven aus den Krisenprotesten, den Gewerkschaften, der LINKEN und der globalisierungskritischen Bewegung.

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Wie groß ist das weltweite Ausmaß der Krise? Kann ein Green New Deal die Probleme lösen? Wie kann eine alternative Wirtschaft funktionieren? Was können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Wie müsste eine wirkliche Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern aussehen? Wie würde ein wirklich freies und solidarisches Bildungssystem aussehen? Wo können wir ansetzen, um diese Veränderungen herbeizuführen?

Zum Zeitpunkt des Kongresses werden wir mit einer neuen Bundesregierung konfrontiert sein und das neue Semester steht kurz vor der Tür. Abschließend geht es deshalb darum, was wir im Hier und Jetzt tun können und was die nächsten Schritte für die außerparlamentarische Bewegung sind. Denn die beste Antwort auf die Krise ist, jetzt aktiv zu werden und sich zu organisieren.

Komm auch Du und mach mit!